Historie

Der Hof „Hardick am Kreuz“ in der Freiheit (Freiheit Nr. 19)

 

Grundherr: Haus Ostendorf

Mit dem Hof war das Amt der Gerichtsfronen verbunden

 

 

Geschichte:

 

Ersterwähnung 1498/1499 „Bitter Hardick“

Vollerbhof nach Schatzung 1515 und 1594

Abstufung als Halberbe 1668 (wüst), Hof Hardick

Wohl ab 1655 Betrieb einer Gastwirtschaft neben der Landwirtschaft

1686 Hausabbruch und Neubau

1696 Übernahme des Hofes durch den 33-jährigen Martin Frerick

1747 „Bauerschaft Freiheit: Hardick nuhn Frerich Eigenhöriges Erbe in der freiheit baurschaft“ hat zwei Pachten zu bezahlen: eine für die Landwirtschaft, eine weitere für die Gastwirtschaft

1843 Erwerb des Hofes (oder Teilen davon) durch den Schmied Heinrich Bußmann samt anschließendem Betrieb einer Schmiede auf dem Gelände

1995 Erbwechsel zu Herrn Heinrich Stockhoff aus Wulfen (nachfolgend Abriss der Scheune und Schmiede)

2011 Erwerb durch Kathrin und Dr. Stefan Schumacher

 

Ländereien (Stand 17. Jhd.):


"Designation der Lenderey, deß alig zu Hardicks gute gehörig Ackerlands: Erstlich gehört zu Hardicks gute ein Stück Landts von sechstehalb scheppelgesehe die Hof genanndt, Item vor dem Hove drey Sch gesehe, Item der grundt vorm Hove vier Sch gesehe, Item an der hillig böcke drey Sch gesehe, Item den Goeynck acker genannt fünf Sch gesehe, Item am Hoeloeß baume vierdehalb Sch gesehe, Item hie beneben ein Sch gesehe marckenlands so zehendtbar, Item daß Galgenbergs Stücke fünf Sch gesehe, Item daß breden weges Stücke sieben Sch gesehe, Item aufem Daleckern Stücke drey Sch gesehe, Item auf die Schlingacker zwey Sch gesehe, Item beneben dem Galgenbergh anderthalb Sch gesehe, Item an der Vogellrode zwey Sch gesehe, Item vor dem Heßelde zwey Sch gesehe, Item neg deme Sandtbaume ein Sch gesehe, Item im Agersche am Eimenbaume zwey Sch gesehe, Item die Bruch genannt anderthalb Sch gesehe, Item hiebeneben drey Spindt gesehe, Item achtern Kleye drey Spindt gesehe. Item im Oelder mersche ein halb Sch gesehe, Item beim Honover drei Koheweyde den Dreck Kamp genant. Item nieden der müllen, die Orwinckell genannt, an der Lettinckforth, ein foder Hewgewachses. Item aufem Hove ein halb foder Hewgewachses. Summarum Summa deß aling Ackerlandts fünftehalb Maldtgesehe."

Hatte auch Besitz in der Gemeinde Hamm, Amt Marl. Urkataster Gemeinde Hamm 1827: Nicolaus Frerig, Lippramsdorf - Ostendorf, 1 Morgen, 54 Ruten und 20 Fuß.


(tlw. Zitat aus: http://wiki-de.genealogy.net/Frerick_(Lippramsdorf-Freiheit))

 

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